Sterbegeldversicherung Vergleich: Anbieter, Kosten und Beitragsrechner
Auf dieser Seite vergleichen Sie Sterbegeldversicherungen anhand von Eintrittsalter, gewünschter Versicherungssumme und individuellen Vertragsbedingungen. Eine erste Einschätzung der zu erwartenden monatlichen Beiträge erhalten Sie je nach Alter und gewünschter Absicherung.

So funktioniert unser Vergleich
Geben Sie Ihr Alter und die gewünschte Versicherungssumme an. Anschließend zeigen wir Ihnen passende Tarife verschiedener Anbieter inklusive geschätztem Monatsbeitrag, Wartezeit-Regelung und Hinweisen zur Gesundheitsprüfung. Fordern Sie für eine verbindliche Entscheidung immer ein persönliches Angebot des jeweiligen Versicherers an.
Vergleichskriterien für die Anbietertabelle
Monatsbeitrag
Beitragshöhe je Eintrittsalter und gewünschter Versicherungssumme – im Verhältnis zur garantierten Auszahlung.
Gesundheitsprüfung
Ob und in welchem Umfang Gesundheitsfragen gestellt werden – relevant besonders bei Vorerkrankungen.
Wartezeit
Länge der Wartezeit und konkrete Regelung für den Todesfall innerhalb dieser Zeit (z. B. Beitragsrückerstattung).
Höchsteintrittsalter
Bis zu welchem Alter ein Vertragsabschluss möglich ist – häufig 80 bis 85 Jahre, teils darüber.
Vertragsbedingungen
Kündigungs- und Beitragsanpassungsregelungen, Bezugsrecht und Auszahlungsmodalitäten.
Leistung im Todesfall
Schnelligkeit der Auszahlung, garantierte Versicherungssumme und Ausnahmen (z. B. Unfalltod).
Beitragsrechner (in Vorbereitung)
Demnächst erhalten Sie hier eine erste Beitragsschätzung anhand von Geburtsdatum bzw. Alter und gewünschter Versicherungssumme (z. B. 2.000 bis 15.000 Euro). Die Ausgabe umfasst eine Beitragsspanne pro Monat sowie Hinweise zu Wartezeit und Gesundheitsprüfung.
Die berechneten Beiträge sind unverbindliche Richtwerte und werden regelmäßig aktualisiert. Verbindliche Konditionen nennt ausschließlich der jeweilige Versicherer im persönlichen Angebot.
Beitragsübersicht 2026: Monatsbeiträge nach Alter und Versicherungssumme
Die folgende Tabelle zeigt typische Monatsbeiträge bei lebenslanger Zahlung und vereinfachter Gesundheitsprüfung. Tatsächliche Beiträge variieren je nach Tarif, Bezugsrecht und Vorerkrankungen.
| Eintrittsalter | 2.000 € | 5.000 € | 10.000 € |
|---|---|---|---|
| 55 Jahre | 10–18 € | 25–40 € | 55–85 € |
| 60 Jahre | 14–22 € | 35–55 € | 75–115 € |
| 65 Jahre | 18–30 € | 45–70 € | 95–145 € |
| 70 Jahre | 24–40 € | 60–90 € | 130–195 € |
| 75 Jahre | 32–55 € | 80–125 € | 170–260 € |
| 80 Jahre | 45–75 € | 110–175 € | 240–360 € |
Richtwerte für lebenslange Beitragszahlung, vereinfachte Gesundheitsprüfung. Quelle: Eigene Recherche, Stiftung Warentest (Juni 2026).
Bekannte Anbieter im Überblick
Redaktionelle Übersicht ohne Wertung. Die Auswahl ist nicht vollständig und stellt keine Empfehlung dar. Aktuelle Tarifdetails verifizieren Sie bitte direkt beim Anbieter.
Monuta
Niederländischer Spezialversicherer mit Schwerpunkt Sterbegeld. Tarife mit und ohne Gesundheitsprüfung, oft günstige Beiträge ab Alter 55. Mitgliedschaft in der Initiative Faire Bestattungsvorsorge.
Württembergische Lebensversicherung
Etablierter deutscher Versicherer mit klassischer Sterbegeldversicherung. Beitragsfreistellung möglich, gute Bedingungen für Eintrittsalter 60–75.
DELA Lebensversicherungen
Größter Sterbegeldversicherer Europas. Tarife auch ohne Gesundheitsprüfung mit 36 Monaten Wartezeit, Eintritt bis Alter 85 möglich.
IDEAL Versicherung
Berliner Versicherer mit besonders flexiblen Tarifen, Schwerpunkt auf Beitragsstabilität und Bezugsrechtsgestaltung.
Nürnberger Versicherung
Klassische Sterbegeldversicherung mit lebenslanger Beitragszahlung oder Begrenzung auf Alter 85, gute Konditionen für gesundheitsgeprüfte Tarife.
Entscheidungsleitfaden: Versicherung oder Alternative?
Sterbegeldversicherung passt, wenn …
- Sie über 65 sind und schnelle Auszahlung garantiert sein soll
- Vorerkrankungen einen klassischen Sparplan unsicher machen
- Sie keine Erben haben und einen Bestatter direkt absichern wollen
- Sie Sozialleistungen beziehen und Schonvermögen schützen möchten
Sparplan oder Treuhandvorsorge passt, wenn …
- Sie unter 60 sind und mindestens 15 Jahre Sparhorizont haben
- Sie maximale Flexibilität bei den Beträgen wünschen
- Sie ohnehin schon Rücklagen für eine Bestattung gebildet haben
- Inflationsschutz durch Festpreis mit einem Bestatter wichtiger ist
Alternative zur Versicherung mitdenken
Statt einer Sterbegeldversicherung kann auch ein Bestattungsvorsorgevertrag mit Treuhandkonto die passendere Lösung sein. Dabei legen Sie das Geld zweckgebunden für die Bestattung zurück, ohne Vertriebs- und Verwaltungskosten einer Versicherung. Welche Variante besser passt, hängt vom Alter, der Gesundheit und den eigenen finanziellen Rücklagen ab. Vertiefend dazu unser Vergleich Bestattungsvorsorge vs. Sterbegeldversicherung.
Hinweis zur Aktualität
Anbieterbezogene Beiträge, Konditionen und Tarifdetails werden redaktionell recherchiert und mindestens quartalsweise aktualisiert. Diese Seite ersetzt keine individuelle Versicherungsberatung.
Häufig gestellte Fragen
Sind die Beiträge im Rechner verbindlich?
Nein, der Rechner liefert eine unverbindliche erste Einschätzung. Die tatsächlichen Beiträge hängen von individuellen Faktoren wie Gesundheitsfragen, Tarifvariante und gewähltem Bezugsrecht ab und werden im persönlichen Angebot des Versicherers verbindlich genannt.
Kann ich auch ohne Gesundheitsprüfung einen Tarif finden?
Ja, viele im Vergleich gelistete Tarife bieten einen Abschluss ohne umfassende Gesundheitsprüfung an, meist verbunden mit einer Wartezeit von 12–36 Monaten. Bei Unfalltod entfällt die Wartezeit in der Regel.
Wie hoch sollte die Versicherungssumme sein?
Orientieren Sie sich an konkreten Bestattungskosten in Ihrer Region. Eine einfache Feuerbestattung kostet ca. 3.000–4.500 €, eine klassische Erdbestattung mit Trauerfeier 6.000–9.000 €. Planen Sie 10–15 % Inflationspuffer ein.
Lohnt sich der Abschluss noch mit 75 oder 80 Jahren?
Ja, sofern Sie keine ausreichenden Ersparnisse haben und das Risiko der Vorfinanzierung durch Angehörige vermeiden möchten. Bei sehr hohem Eintrittsalter steigen die Beiträge stark – ein eigener Sparplan ist dann mathematisch oft günstiger, schützt aber nicht vor frühem Sterbefall.
Wer bekommt die Versicherungssumme im Todesfall?
Die im Vertrag benannte bezugsberechtigte Person, in der Regel innerhalb von 1–14 Tagen nach Vorlage der Sterbeurkunde – ohne Erbschein. Sie können auch ein Bestattungsunternehmen als Bezugsberechtigten benennen (Abtretung).
Wie unterscheidet sich die Sterbegeldversicherung von einer Bestattungsvorsorge?
Bei der Sterbegeldversicherung zahlen Sie Beiträge und erhalten im Todesfall eine garantierte Summe – mit Risikoanteil. Eine Bestattungsvorsorge legt das Geld zweckgebunden auf einem Treuhandkonto an – ohne Versicherungskosten, dafür ohne Sofort-Garantie bei frühem Tod.