Welche Pflegehilfsmittel gibt es? Übersicht & Erklärung

Nicht alles, was im Pflegealltag hilft, wird von der Pflegekasse im Rahmen der 42-Euro-Pauschale übernommen. Die Kasse unterscheidet streng zwischen technischen Hilfsmitteln (wie Pflegebetten) und „zum Verbrauch bestimmten Pflegehilfsmitteln" (Produktgruppe 54).
Die wichtigsten Verbrauchshilfsmittel im Detail
Hier erfahren Sie, welche Produkte Sie über Ihre monatliche Pflegebox beziehen können und wofür diese gut sind:
Einmalhandschuhe
Diese schützen sowohl den Pflegenden als auch den Gepflegten vor Keimen. Es gibt sie in verschiedenen Materialien wie Vinyl, Latex oder Nitril(besonders allergikerfreundlich).
Händedesinfektionsmittel
Unverzichtbar vor und nach jeder pflegerischen Handlung, um die Übertragung von Krankheitserregern zu stoppen.
Flächendesinfektionsmittel
Zur Reinigung von Oberflächen, die häufig berührt werden (z. B. Nachttische, Haltegriffe im Bad oder Rollatoren).
Bettschutzeinlagen (Einmalgebrauch)
Diese saugstarken Unterlagen schützen die Matratze vor Verschmutzungen durch Urin, Schweiß oder Wundflüssigkeit.
Schutzschürzen
Einmal-Schürzen aus Kunststoff schützen Ihre Kleidung vor Körperflüssigkeiten bei der Körperpflege oder beim Essenreichen.
Mundschutz (FFP2 oder OP-Masken)
Schützen besonders vulnerable Personen vor Tröpfcheninfektionen durch die Pflegeperson.
Erfahren Sie mehr über die genaue Zusammensetzung einer Pflegebox.
Was gehört NICHT in die 42-Euro-Box?
Oft verwechselt, aber separat zu betrachten sind:
Inkontinenzmaterial (Windeln/Vorlagen)
Diese gelten als Hilfsmittel zur Behandlung und werden meist über ein ärztliches Rezept abgerechnet, nicht über die 42-Euro-Pauschale.
Technische Hilfsmittel
Hausnotrufsysteme oder Badewannenlifte fallen unter andere Paragraphen des SGB XI. Mehr dazu erfahren Sie auf unserer Hausnotruf-Vergleichsseite.